DuIchWir - Alle inklusive. Die Internetseite zur Öffentlichkeitskampagne Inklusion in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg

Die Internetseite zur Öffentlichkeitskampagne Inklusion in Baden-Württemberg

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01. Dezember 2014

Schwäbisch Gmünd
Vernissage der inklusiven Kunstwerkstatt in der VHS

Zwei Tage vor dem offiziellen Start der landesweiten Öffentlichkeitskampagne "DUICHWIR Alle inklusive." bildete die Vernissage der inklusiven Kunstwerkstatt in der VHS überraschend den offiziellen Auftakt einer Gmünder Inklusionskampagne. Zahlreiche farbenfrohe, lebhafte Bilder, entstanden in der Kunstwerkstatt für Menschen mit und ohne Behinderungen und bei weiteren Aktionen, wurden im VHS-Foyer einem begeisterten Publikum präsentiert. Die Künstlerinnen und Künstler freuten sich sehr darüber, ihre Werke vorstellen zu können. Abgerundet wurde die Vernissage mit einer Aufführung des Musicals "Hänsel und Gretel" durch eine inklusive Theatergruppe. Ein gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion im künstlerischen Bereich, zu dem man die Initiatoren - die Stadt Schwäbisch Gemünd, die VHS und die Stiftung Haus Lindenhof - nur beglückwünschen kann.

Blick auf den Weihnachtsmarkt Mannheim
Blick auf den Weihnachtsmarkt Mannheim
Bild: Mannheimer Weihnachtsmarkt GmbH

03. Dezember 2014

Mannheim
Auftaktveranstaltung der Öffentlichkeitskampagne Inklusion

Auf dem Weihnachtsmarkt am Wasserturm in Mannheim fand am 03.12.2014 die Auftaktveranstaltung zur landesweiten Öffentlichkeitskampagne „DUICHWIR Alle inklusive.“ statt. Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter und Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste und Besucher, erläuterten die Ziele der Kampagne und steckten alle Anwesenden mit ihrer Begeisterung für ein inklusives Baden-Württemberg an. Die anschließenden Gesprächsrunden und ein buntes Bühnenprogramm, das von zahlreichen inklusiven Gruppen gestaltet wurde, unterstrichen eindrucksvoll, dass und wie Inklusion im täglichen Leben gelingen kann. Bei einer Postkartenaktion konnten die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung ihr ganz persönliches Verständnis von Inklusion in Wort und Bild ausdrücken. Katrin Altpeter und Dr. Peter Kurz standen danach noch persönlich für Gespräche zum Thema zur Verfügung. Die positive Resonanz auf diese Veranstaltung bewies, dass das Land Baden-Württemberg in seinem Bestreben, eine Vorreiterrolle bei der Verwirklichung von Inklusion einzunehmen, auf die Mitwirkung der Bevölkerung zählen kann.

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Inklusionskonferenz Reutlingen
Inklusionskonferenz Reutlingen
Bild: Norbert Leister

03. Dezember 2014

Reutlingen
Pressekonferenz zur Öffentlichkeitskampagne Inklusion

Auf Initiative der Geschäftsstelle Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen fand zum Auftakt der Öffentlichkeitskampagne „DUICHWIR Alle inklusive.“ am 3.12.2014 im Reutlinger Theater Die Tonne eine Pressekonferenz statt. „Es ist wichtig, etwas in den Köpfen zu bewegen und das Bewusstsein zu verändern“, sagte Landrat Thomas Reumann. Die Beteiligung des Landkreises Reutlingen an der Kampagne umfasst folgende Maßnahmen: Es wird eine landkreisweite Wanderausstellung von Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Handicap geben. Ferner ist eine 6-teilige Serie mit Presse-Portraits über gelebte Inklusion in unterschiedlichen Lebensbereichen vorgesehen. Zudem ist ein Veranstaltungskalender für Aktivitäten der Mitgliedsorganisationen der Inklusionskonferenz und am 3.12.2015 eine Abschlussveranstaltung geplant.

Pressekonferenz in Mosbach
Pressekonferenz in Mosbach
Bild: Stadt Mosbach

03. Dezember 2014

Mosbach
Pressekonferenz zur Öffentlichkeitskampagne Inklusion

Zum Beginn der Öffentlichkeitskampagne „DUICHWIR Alle inklusive.“ fand am 03.12.2014 im Rathaussaal der Stadtverwaltung Mosbach eine Pressekonferenz statt. Oberbürgermeister Michael Jann begrüßte die anwesenden Partner aus Vereinen, Kirchen, Schulen und gemeinnützigen Institutionen sowie den Landtagsabgeordneten Georg Nelius, die die Kampagne in Mosbach auf örtlicher Ebene unterstützen.
Vorstandsvorsitzender Dr. Lothar Förschler von der Johannes-Diakonie Mosbach, dem sozialen Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit geistigen, Lern- und Mehrfachbehinderungen, das sich als Hauptpartner an der Kampagne beteiligt, führte in seiner Ansprache aus, dass sich Inklusion „noch normaler“ im Bewusstsein verankern solle.
Im weiteren Verlauf entspann sich ein reger Austausch über Aktionen und Projekte, die bereits laufen oder in Planung sind.

Emmendingen inklusiv: Bühnenprogramm
Emmendingen inklusiv: Bühnenprogramm
Bild: Klaus Roßmanith
Emmendingen inklusiv: Bühnenprogramm
Emmendingen inklusiv: Bühnenprogramm
Bild: Klaus Roßmanith

03. Dezember 2014

Emmendingen
Emmendingen inklusiv - Veranstaltung zum Thema Inklusion

Der Weihnachtsmarkt in Emmendingen war am 3. Dezember 2014 Schauplatz für einen bunten Nachmittag unter dem Motto "Wir machen uns auf den Weg und werden inklusiv", der von der Stadt, dem Landratsamt und zahlreichen gemeinnützigen Organisationen veranstaltet wurde. Der Behindertenbeauftragte Bruno Stratz stellte in seiner Eröffnungsrede das Hauptanliegen der landesweiten Öffentlichkeitskampagne DUICHWIR Alle inklusive. heraus: "Wir wollen das Miteinander von Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen fördern und unterstützen. Die Inklusion ist geglückt, wenn jeder Mensch in der Gesellschaft so akzeptiert wird, wie er ist. Das braucht Zeit, aber wir werden diesen Weg gehen." Dann hieß es "Bühne frei" für ein abwechslungsreiches Programm, das die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher begeistert aufnahmen. Den Auftakt bildete die Ukulelengruppe des Projekts musiclab, bei der jeder der kleinen Musikanten auch sein solistisches Können eindrucksvoll unter Beweis stellte. Anschließend erklangen besinnliche Weihnachtslieder, vorgetragen von den Chor-Kids des musiclab und der Eduard-Sprenger-Schule. Die Tanzgruppe Eduss der Eduard-Sprenger-Schule begeisterte gleichermaßen mit einer wunderschönen Choreographie und Gesangseinlagen - und zum Abschluss rockte die Schulband "E-Motion" der Esther-Weber-Schule den Saal. Alle Anwesenden, ob Mitwirkende oder Besucherinnen und Besucher mit und ohne Behinderungen, erlebten einen unvergesslichen inklusiven Nachmittag mit einem gelungenen Mix aus Information und Unterhaltung.

Konzert in Mosbach
Konzert in Mosbach
Bild: Pia Geimer

07. Dezember 2014

Mosbach
Auftaktveranstaltung der Stadtverwaltung Mosbach und der Johannes-Diakonie Mosbach

In Mosbach startete am 07.12.2014 die Öffentlichkeitskampagne Inklusion des Landes Baden-Württemberg mit dem inklusiven Konzert „Wintersongs, Dezemberträume“ der HarmoNixen, des Singkreises und der Orffgruppe der Johannes-Diakonie.
Das Konzert unter der Leitung von Friedemann Buhl und Peter Bechtold fand beim Publikum in der gut gefüllten Johanneskirche großen Anklang.
Die Begrüßung übernahm Oberbürgermeister Michael Jann, der über die geplanten Aktionen 2015, die Kampagnenpartner und die Nachhaltigkeit der Projekte zur gemeinsamen Teilhabe informierte.
Dass Inklusion vor allem unter Musikern ausgezeichnet funktioniert, zeigte sich an diesem Abend besonders in der freundschaftlichen Atmosphäre dieses Gemeinschaftskonzertes.

12. Dezember 2015

Freiburg
Vortragsveranstaltung „Inklusive Gemeinwesen planen“

Mehr als 40 Menschen mit und ohne Behinderungen kamen am 12.12.2014 zu der vom Netzwerk Inklusion Region Freiburg organisierten Veranstaltung "Inklusive Gemeinwesen Planen". Das Ziel bestand darin, die Stadt Freiburg bei der Verwirklichung der Gesamtstrategie Inklusion zu unterstützen. Nach dem Vortrag von Professor Rohrmann von der Universität Siegen diskutierten die Teilnehmer mit Mitgliedern des Gemeinderates und dem Sozialbürgermeister, wo Hürden für Menschen mit Behinderungen bestehen und wie man die Situation verbessern kann. Die Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass es Menschen mit Behinderungen ermöglicht werden muss, aktiv über inklusionsfördernde Maßnahmen mitzubestimmen und daher die Veranstaltungsorte barrierefrei gestaltet werden müssen. Weiterhin sollte die Sensibilisierung für das Thema Inklusion schon im Kindesalter beginnen und intensiver verfolgt werden, als dies bisher der Fall ist. Als entscheidende Voraussetzung für die Verwirklichung der Inklusionsziele wurde zudem eine barrierefreie Infrastruktur in den Bereichen Verkehr, Wohnen, Veranstaltungen und Informationstechnologie genannt.

11. Januar 2015

Heidelberg
„Heidelberg inklusiv“

Die Veranstaltung "Heidelberg inklusiv" am 11.01.15 im Sportzentrum Mitte zeigte eindrucksvoll, dass Inklusion in Heidelberg auf einem guten Weg ist. Organisiert von der Stadt Heidelberg und dem Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb), begeisterte die Veranstaltung mit einem bunten Programm unter aktiver Mitwirkung vieler Menschen mit Behinderungen. Oberbürgermeister Eckart Würzner ging in seiner Eröffnungsrede nicht nur auf bereits erzielte Erfolge ein, sondern stellte auch neue Inklusionsprojekte vor. Geplant sind u. a. ein neues Kino mit Plätzen für Rollstuhlfahrer und eine Freizeitbroschüre für Menschen mit Behinderungen. Sportliche Highlights waren das Basketballspiel der Gruppe "Rolling Chocolate" und die Rollstuhl-Rugby-Gruppe der RSG Schlierbach, die ihre Geschicklichkeit auf zwei Rädern unter Beweis stellten. Musikalische Akzente setzten die Trommelgruppe der Graf-von-Galen-Schule und der inklusive Besserwerde- und Beschwerdechor. Zum Abschluss der Veranstaltung brachte eine Rollstuhlfahrergruppe mit Ausschnitten aus dem Musical "Wheelchairica - alles inklusive" noch einmal so richtig Stimmung in den Saal.

24. Januar 2015

Ehingen
Auftaktveranstaltung zum Thema Inklusion

Die Bruderhaus-Diakonie der St. Elisabeth-Stiftung und die Lokale Agenda 21 Ehingen haben am 24.01.15 im kleinen Saal der Ehinger Lindenhalle mit einem Workshop ihr einjähriges Projekt zur Inklusionsförderung gestartet. Nach der Vorführung eines Auftaktfilms zum Thema Inklusion begrüßte Bürgermeister Sebastian Wolf die anwesenden 80 Besucherinnen und Besucher mit und ohne Behinderungen und stellte in seiner Eröffnungsrede die Kernziele der Inklusion aus Sicht der Stadt Ehingen vor.  Anschließend wurden in einem Workshop Ideen gesammelt, wie Inklusion konkret verwirklicht werden kann. Überbegriffe wie  z. B.  „Kreatives“, „Sport und Bewegung“, „Bildung und Kultur“, „Natur und Umwelt“ und „Verschiedenes“ wurden auf eine Tafel geschrieben. Die Besucherinnen und Besucher wurden in kleine Projektgruppen aufgeteilt und gebeten, ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen darunterzuschreiben. Das Ergebnis war in seiner Vielfalt überwältigend. Neben vielen kleineren und mit relativ geringem Aufwand umsetzbaren Ideen wurde auch ein großes Projekt vorgeschlagen: ein behindertengerechter Naturerlebnispfad. Die Auftaktveranstaltung zeigte eindrucksvoll den Ideenreichtum und die vielfältigen Bedürfnisse der Anwesenden – und damit auch die große Aufgabe, die vor den Projektverantwortlichen liegt. Wir dürfen gespannt sein, welche Vorschläge umgesetzt werden können. Auf einer Abschlussveranstaltung am 20.11.15 wird über die Projektergebnisse berichtet werden.

Informationsveranstaltung „Junge Welt“
Informationsveranstaltung „Junge Welt“
Foto: Torsten Calamiello
Informationsveranstaltung „Junge Welt“
Informationsveranstaltung „Junge Welt“
Foto: Torsten Calamiello

24. Februar 2015

Tettnang
Informationsveranstaltung „Junge Welt“

Am 24.02. haben die Projektpartner St. Gallus-Hilfe, Diakonie Pfingstweid und die Stadt Tettnang die Öffentlichkeit zur ersten von vier Veranstaltungen eingeladen, die im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne „DU ICH WIR Alle inklusive.“ stattfinden. Bei der Auftaktveranstaltung drehte sich alles um das Thema „Junge Menschen“ und die Förderung der aktiven Bürgerbeteiligung bei der Verwirklichung inklusiver Angebote. Eingeladen war in die barrierefrei zugängliche Stadtbücherei Tettnang, ein Ort gelebter Inklusion. Die knapp 60 Besucher, betroffene Eltern, Fachkräfte, Jugendliche und junge Menschen aus Tettnang und weitere Interessierte diskutierten angeregt und erarbeiteten konkrete Ziele für die weitere Umsetzung des Inklusionsgedankens in Tettnang. Die Ergebnisse des inklusiven Abends werden von dem Organisationsteam zusammengestellt und den Teilnehmern des Abends und der kommunalen Verwaltung zugesandt.

25. Februar 2015

Leutkirch
Inklusiver Kinoabend

Die St. Gallus-Hilfe gGmbH, der Behindertenbeirat der Stadt Leutkirch, die Volkshochschule und der Cineclub Leutkirch haben am 25. Februar 2015 im Rahmen der Landeskampagne "DUICHWIR Alle inklusive." zu einem inklusiven Kinoabend ins Centraltheater eingeladen. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Bernhard Hösch von der St. Gallus-Hilfe gGmbH die Besucherinnen und Besucher im gut gefüllten Centraltheater, informierte über die Landeskampagne und weitere Aktionen im Jahr 2015. Gezeigt wurde der Film "Die Kunst sich die Schuhe zu binden" von Regisseurin Lena Koppel, der auf einer wahren Geschichte beruht. Der Film zeigt in ruhigen Bildern und mit viel Sinn für Situationskomik, dass jeder Mensch eine Begabung hat. Durch die Erfolgsstory schafft es der Film, die Besucher zum Nachdenken anzuregen: "Was bedeutet Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben?" "Wie stehe ich selbst dazu?" "Was traue ich anderen Menschen zu?" Ein Film, der die Wichtigkeit einer inklusiven Gesellschaft auf unterhaltsame Weise ins Blickfeld gerückt und sicherlich nach der Vorführung für einen lebhaften Gedankenaustausch gesorgt hat.

Infoabend zur Pflegereform 2015
Infoabend zur Pflegereform 2015
Bild: Martina Guizetti

11. März 2015

Tübingen
Infoabend zur Pflegereform 2015

Unter dem Dach der landesweiten Öffentlichkeitskampagne "DUICHWIR Alle inklusive." konnte Kreisbehindertenbeauftragter Willi Rudolf am Mittwoch, 11. März 2015 beim Infoabend zur Pflegereform 2015 zahlreiche interessierte Gäste willkommen heißen. Im Mittelpunkt des Abends stand das zu Jahresbeginn in Kraft getretene 1. Pflegestärkungsgesetz, mit dem viele Neuerungen im Pflegebereich verbunden sind. Anette Widmann-Mauz MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, stand an diesem Abend den Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort. Die vielen an sie gerichteten Fragen und die lebhafte Diskussion machten deutlich, wie groß das Interesse der Bevölkerung an diesem Thema ist. Landesbehindertenbeauftragter Gerd Weimer und Landrat Joachim Walter betonten in ihren Grußworten, dass gute Pflegestrukturen in einer älter werdenden Gesellschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen. Mit Veranstaltungen wie dieser wolle man gemeinsam die Inklusion im Landkreis Tübingen voranbringen und so dazu beitragen, Informationsdefizite und Barrieren abzubauen.

13. März 2015

Tübingen
Auftaktveranstaltung mit Vortrag von Frau Prof. Theresia Degener

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe der Stadt Tübingen „„Alles was Recht ist – Tübingen auf dem Weg zur Inklusion“ lud die Stadt Tübingen am 13.03.15 zu einer Vortragsveranstaltung ein. Die Erste Tübinger Bürgermeisterin Christine Arbogast begrüßte die ca. 60 Besucher in der Aula Uhlandstraße und informierte darüber, dass die Stadt Tübingen im Anschluss an den Beitritt zur Erklärung von Barcelona, einer freiwilligen Selbstverpflichtungserklärung, bereits vielfältige Angebote für Menschen mit Behinderungen geschaffen hat. Der Landesbehindertenbeauftragte Gerd Weimer unterstrich in seinem Grußwort ebenfalls die Vorreiterrolle der Stadt Tübingen in Bezug auf die Verwirklichung des Inklusionsgedankens.

Anschließend folgte der Vortrag von Frau Prof. Theresia Degener mit dem Titel „Auf den Punkt gebracht: Die Behindertenrechtskonvention in der Kommune“, der auch in Gebärdensprache übersetzt wurde. Die Referentin ist nicht nur Expertin für dieses Thema, sondern durch ihre Conterganschädigung auch Betroffene. In ihrem Vortrag ging sie der Frage nach, inwieweit die Behindertenrechtskonvention der Erklärung von Barcelona Rückenwind geben kann. Sie betonte, dass Behinderung nicht nur eine medizinische, sondern auch eine Menschenrechtsfrage sei . Dass es aber nicht darum ginge, Sonderrechte für Menschen mit Behinderungen zu schaffen, sondern darum, die bestehende Allgemeine Erklärung der Menschenrechte auf deren besondere Bedürfnisse anzupassen. Frau Prof. Degener bejahte am Schluss ihres Vortrages die eingangs gestellte Frage. Durch die Behindertenrechtskonvention und die Umsetzung der darin festgelegten Inklusionsvoraussetzungen rücke das Ziel der barrierefreien Kommune und damit die Möglichkeit für Menschen mit Behinderungen, ein selbstbestimmteres Leben in der Gemeinschaft zu führen, näher. Auch würden „Sonderwelten“ für Menschen mit Behinderungen (z. B. Heime oder Sonderschulen) schrittweise überwunden und damit einer Ausgrenzung vorgebeugt.

Mit interessanten Gesprächen, Getränken und Fingerfood klang der Abend in geselliger Atmosphäre aus.

20. März 2015

Tübingen
Fachtag "Persönliches Budget"

Am 20. März 2015 veranstaltete der Landkreis Tübingen in Zusammenarbeit mit der Universitätsstadt Tübingen und dem FORUM & Fachstelle Inklusion unter dem Dach der landesweiten Inklusionskampagne "DUICHWIR Alle inklusive" einen Fachtag, der Mut machen sollte, das Persönliche Budget zu nutzen. Seit 2008 haben Menschen mit Behinderung einen Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget. Dabei können Leistungen zur Teilhabe für Menschen mit einer wesentlichen Behinderung als Geldleistung gewährt werden, damit sie ihr Leben eigenständiger und selbstbestimmter gestalten können. Hierunter fällt zum Beispiel die Begleitung beim Wohnen, die Assistenz, um Besuche bei Freunden zu ermöglichen oder um kulturelle Veranstaltungen zu besuchen.
Nach der Eröffnung durch Landrat Joachim Walter wurden die zahlreichen Teilnehmer vom Landesbehindertenbeauftragten Gerd Weimer, von Frau Uta Schwarz-Österreicher, Fachbereichsleiterin bei der Universitätsstadt Tübingen, und Frau Ute Kreckel von der Bürgerstiftung Tübingen begrüßt. Anschließend folgten interessante Informationen und Vorträge zum Persönlichen Budget und die Teilnehmer konnten sich in Gesprächsrunden intensiv austauschen.
Die große Resonanz und die lebhafte Diskussion von Betroffenen und Angehörigen mit Fachkräften und Experten zeigten deutlich, wie groß der Informationsbedarf zu diesem Thema ist.

"Bring dein Ding auf die Bühne"
"Bring dein Ding auf die Bühne"
Bild: Seefried

17. April 2015

Frickingen-Altheim
Open Stage - Offene Bühne

"Bring dein Ding auf die Bühne" - unter diesem Motto fand am Freitag, dem 17. April 2015 um 20:00 Uhr die "Open Stage - Offene Bühne" im Lagerhäusle in Frickingen-Altheim statt. Künstler aller Genres hatten die Möglichkeit, ihr Programm, ihre Kunst und ihre Projekte auf der "Offenen Bühne" vorzustellen. Auch Künstler mit einer Behinderung waren vertreten. Mit zehn vorangemeldeten Acts war der Abend mit einem abwechslungsreichen Programm gefüllt, für spontane Acts war daher kaum Platz. Als weitere Highlights begeisterten ein Improvisationstheater und zahlreiche musikalische Darbietungen das Publikum. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Aktion "4 x 4 Begegnungen - Testen Sie uns!" der Katholischen Erwachsenenbildung Bodenseekreis e. V. statt, die im Zeitraum 15. bis 29. April 2015 durchgeführt wurde. Veranstalter waren die Camphill Ausbildungen gGmbH, die St. Gallus-Hilfe gGmbH und das Lagerhäusle.

Auftaktveranstaltung „Aktionsplan Inklusion Schwäbisch Gmünd“
Auftaktveranstaltung „Aktionsplan Inklusion Schwäbisch Gmünd“
Bild: Tamara Schmid
Auftaktveranstaltung „Aktionsplan Inklusion Schwäbisch Gmünd“
Auftaktveranstaltung „Aktionsplan Inklusion Schwäbisch Gmünd“
Bild: Tamara Schmid
Auftaktveranstaltung „Aktionsplan Inklusion Schwäbisch Gmünd“
Auftaktveranstaltung „Aktionsplan Inklusion Schwäbisch Gmünd“
Bild: Tamara Schmid

30. April 2015

Schwäbisch Gmünd
Auftaktveranstaltung "Aktionsplan Inklusion Schwäbisch Gmünd"

Um Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, erarbeitet die Stadt Schwäbisch Gmünd bis zum Frühjahr 2016 unter aktiver Einbeziehung aller interessierten Bürgerinnen und Bürger einen Aktionsplan Inklusion. Am 30. April fand hierzu die Auftaktveranstaltung statt, die von mehr als 150 interessierten Besucherinnen und Besuchern mit und ohne Behinderungen besucht wurde.

In seiner Eröffnungsrede betonte Schwäbisch Gmünds Baubürgermeister Mihm, dass Inklusion nur dann gelingen kann, wenn nicht nur bauliche Barrieren abgebaut werden, sondern auch die Barrieren in den Köpfen der Menschen. Anschließend führte Ursula Frenz vom Städtetag Baden- Württemberg durch das Veranstaltungsprogramm. Nach der Vorstellung des Aktionsplanes erhielten die Zuhörerinnen und Zuhörer wichtige Informationen zur Bürgerbeteiligungsplattform im Internet. Eine junge Frau von "Mensch Zuerst", einem Verein von und für Menschen mit Lernschwierigkeiten, fand im Anschluss inspirierende und mitreißende Worte und vermittelte den Anwesenden anschaulich die Wichtigkeit gelebter Inklusion. Danach hatten die Besucher/-innen die Möglichkeit, in World Cafés ihre Wünsche, Ideen und Meinungen zum Aktionsplan mitzuteilen. Nach regem Gedankenaustausch wurden die Ergebnisse noch am gleichen Abend im Plenum vorgestellt und werden in den Aktionsplan einfließen.

Aktive Einbindung aller Bürgerinnen und Bürger - ob mit oder ohne Behinderungen: Damit hat die Stadt Schwäbisch Gmünd ein Schwerpunktthema der landesweiten Öffentlichkeitskampagne DUICHWIR Alle inklusive. aufgegriffen, das von entscheidender Wichtigkeit für eine inklusive Gesellschaft ist - das Mitbestimmen. Entscheidungen werden nicht über die Köpfe der Menschen hinweg getroffen, sondern gemeinsam mit ihnen. Alle können ihre Ideen und Wünsche einbringen, alle sind dabei, alle machen mit auf dem Weg zu mehr Inklusion in Schwäbisch Gmünd.

Inklusive Stadtführung in Spaichingen
Inklusive Stadtführung in Spaichingen
Bild: Steffen Lippert

02. Mai 2015

Spaichingen
Inklusive Stadtführung

Spaichingen inklusiv lud am 2. Mai zu einer inklusiven Stadtführung ein, die von Stadtführer Michael Röhrer geplant und mit Herz, Humor und Wissen durchgeführt wurde. Start der Stadtführung war am Infostand auf dem Marktplatz, wo die Besucherinnen und Besucher sich durch Infomaterial und persönliche Gespräche über das Thema Inklusion in Spaichingen informieren konnten. Michael Röhrer, der selbst in einem Elektrorollstuhl unterwegs ist, kennt seine Heimatstadt wie seine Westentasche und fesselte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit interessanten Geschichten, wobei Historisches und aktuelle Themen gleichermaßen angesprochen wurden. Während der Stadtführung wurde deutlich, dass Spaichingen auf einem guten Weg ist, mehr Barrierefreiheit in der Stadt zu verwirklichen, aber auch, wo noch Handlungsbedarf besteht. Für musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt und auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Viele Wirte in der Stadt hatten sich freundlicherweise bereit erklärt, die Stadtführung durch 6 Stationen, die zu einem Imbiss einluden, auch zu einem kulinarischen Erlebnis zu machen. Nach zweieinhalb Stunden waren alle Teilnehmer sehr satt, sehr zufrieden - und sehr gut informiert!

Maikäferfest in Fellbach: Inklusionsmobil
Maikäferfest in Fellbach: Inklusionsmobil
Bild: Michaela Gamsjäger
Maikäferfest in Fellbach: Rolliparcour
Maikäferfest in Fellbach: Rolliparcour
Bild: Michaela Gamsjäger

03. Mai 2015

Fellbach
Maikäferfest mit Inklusionsmobil

Für das diesjährige Maikäferfest in Fellbach hatte sich die Stabsstelle Senioren, Integration und Inklusion eine besondere Aktion ausgedacht: Das Inklusionsmobil der landesweiten Öffentlichkeitskampagne DUICHWIR Alle inklusive. auf dem Kirchplatz war Anziehungspunkt und Begegnungsstätte für zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Am Mobil konnten sich alle Interessierten umfassend über Inklusion informieren. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter ließen sich von kräftigen Regenschauern nicht beeindrucken, verteilten Flyer und motivierten die Menschen, sich Gedanken darüber zu machen, was Inklusion für sie bedeutet und diese Gedanken auf Postkarten niederzuschreiben. Resümee: Kaum einer ging ohne Flyer am Stand vorbei und 150 beschriftete Postkarten waren der sichtbare Beweis für das große Interesse der Bevölkerung an diesem Thema. Das Glücksrad für Kinder war natürlich ein ganz besonderer Publikumsmagnet und wurde eifrig gedreht. Am Infostand rund um das Thema Hörbehinderung konnte man seinen Namen im Gebärdensprache-Alphabet stempeln.

Damit Menschen ohne Beeinträchtigungen einmal hautnah erleben konnten, mit welchen Schwierigkeiten Menschen mit Behinderungen sich konfrontiert sehen, gab es einen Rolli-Parcours und die Möglichkeit, mit dunkler Brille und Blindenstock einen Parcours zu bewältigen. Auf dem Rolliparcours versuchten sich vor allem Kinder - und machten die Erfahrung, dass Rollifahren gar nicht so einfach ist, wie es aussieht. Auch die Orientierung mit einem Blindenstock ist eine große Herausforderung, insbesondere wenn mitten auf dem Weg Hindernisse wie Mülleimer oder Werbeschilder stehen. Die Erfahrungen auf den beiden Parcours haben sicherlich bei vielen Besucherinnen und Besuchern das Verständnis für Menschen mit Behinderungen und die Bereitschaft gefördert, offen auf sie zuzugehen und Hilfe anzubieten.

Aktionsstand auf dem Stadtfest (Dixiefest)
Aktionsstand auf dem Stadtfest (Dixiefest)
Bild: Schnurr

03. Mai 2015

Markdorf
#begegnet_in Markdorf - Aktionsstand auf dem Stadtfest (Dixiefest)

Im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai waren die St. Gallus-Hilfe und Die Zieglerschen mit einem Aktionsstand auf dem Dixiefest am 3. Mai in Markdorf  vertreten. Viele Besucherinnen und Besucher mit und ohne Behinderung nutzten die Gelegenheit zur Begegnung und tauschten am Stand ihre Ideen zur Verwirklichung von Inklusion aus. Mitmach-Aktionen und Gespräche sensibilisierten für Teilhabe-Erschwernisse und machten auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam. Mit persönlichen Stadtführungen, Selbsterfahrungen im Rollstuhl, mit einem Blindenstock und verbundenen Augen oder im Alterssimulationsanzug GERT konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher hautnah erfahren, welche speziellen Herausforderungen Menschen mit Behinderung im Alltag meistern müssen. Hierbei wurden sie von Experten in eigener Sache begleitet, die den Stand betreuten. Für die kleinen Gäste wurden Spiele angeboten - beim Dosenwerfen herrschte großer Andrang. Am Aktionsstand konnten sich alle Interessierten umfassend über das Thema Inklusion informieren und bei einer Tasse Kaffee darüber diskutieren und Fragen stellen.

Ideenwerkstatt in Tettnang: Präsentation
Ideenwerkstatt in Tettnang: Präsentation
Bild: Susanne Schaub
Ideenwerkstatt in Tettnang: Kleingruppen
Ideenwerkstatt in Tettnang: Kleingruppen
Bild: Susanne Schaub

05. Mai 2015

Tettnang
Abendveranstaltung "Zukunftswerkstatt - Lebenslage Senioren"

Zum zweiten Veranstaltungsabend des Inklusionsprojektes im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne des Landes Baden-Württemberg "DUICHWIR Alle inklusive." fanden sich am 5. Mai ca. 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Austausch in der barrierefrei zugänglichen Stadtbücherei Tettnang ein.

Die Projektverantwortlichen Nils Pasternak (St. Gallus-Hilfe) und Sandra Temme (Diakonie Pfingstweid) begrüßten alle Anwesenden herzlich. Anschließend übertrug Lars Kehling, Vorstand der Diakonie Pfingstweid, in einem kurzen Impulsreferat den Kunstbegriff "Inklusion", der 2008 mit Veröffentlichung der Behindertenrechtskonvention zum Fachbegriff wurde, in die Praxis und stellte die Frage "Wie können alle Senioren selbstbestimmt und frei am Gemeinwesen teilnehmen?" Die Inklusion in Tettnang steht gesellschaftlich auf vier Säulen: mit der St. Gallus-Hilfe, der Diakonie Pfingstweid, der Stadtverwaltung und der Bürgerschaft Tettnangs. Gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist Voraussetzung für die Wahrnehmung der Bürgerrolle.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellten Vertreter diverser Einrichtungen ihre Seniorenangebote vor. Die Fülle der Angebote zeigte, dass Inklusion in Tettnang bereits seit vielen Jahren praktiziert wird, schon lange bevor der Begriff Inklusion bekannt war. Angebote sind u. a. die "Atem-Stimme-Bewegung" der Diakonie Pfingstweid, der "Seniorentreff für alle" der St. Gallus-Hilfe im Kaplaneihaus und Seniorennachmittage der ev. Kirchengemeinde. Des Weiteren Busausfahrten des Stadtseniorenrats, das Projekt "Miteinander, füreinander" der kath. Kirchengemeinde, Kurse der VHS und der KEB sowie Angebote der Musikschule, wie das Spielen der Veeh-Harfe und vieles mehr. Annette Hermann (Landratsamt Bodenseekreis) vermittelt Sozialpartnerschaften im Projekt "Aktiv für ältere Menschen", bei dem Ehrenamtliche ältere Menschen mit Behinderung in ihrer Freizeit begleiten.

Mit der Methode der "Zukunftswerkstatt" wurde anschließend in Kleingruppen die Lebenslage der Senioren in der Gemeinde Tettnang diskutiert. Mit der Frage "Was fehlt in Tettnang?" wurden Kritikpunkte gesammelt und gebündelt. In einer zweiten Runde mit der Frage "Wie wünschen wir uns inklusive Seniorenarbeit in Tettnang?" wurden Wünsche geäußert und Visionen erarbeitet. Am Ende des Abends konnten einige Ideen vorgestellt werden, die noch völlig losgelöst von den bisherigen Gegebenheiten bzw. ökonomischen und sozialen Hemmnissen formuliert wurden. So zum Beispiel, dass es eine Begegnungsstätte für alle, einen "offenen Bürgertreff" in Tettnang geben soll, der niederschwellig ausgerichtet ist oder dass es einen verbesserten Stadtverkehr am Wochenende und abends geben soll bzw. für jeden zugängliche und bekannte Mitfahrgelegenheiten - oder gar ein gemeinsames Angebotsportal für alle in Leichter Sprache.

Der dritte Themenabend zum Thema "Arbeitswelt" ist für den 22.09.2015 terminiert, der vierte und letzte Themenabend greift das Thema "Gesundheit" am 17.11.2015 auf. Die Ergebnisse werden anschließend zusammengefasst und an die Stadtverwaltung Tettnang und den Stadtrat weitergegeben.

Gleichstellungstag in Schwäbisch Gmünd
Gleichstellungstag in Schwäbisch Gmünd
Bild: Rems-Zeitung, Reinhard Wagenblast
Gleichstellungstag in Schwäbisch Gmünd
Gleichstellungstag in Schwäbisch Gmünd
Bild: Rems-Zeitung, Reinhard Wagenblast

05. Mai 2015

Schwäbisch Gmünd
Aktionen zum Gleichstellungstag auf dem Johannisplatz

Am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, hat der Arbeitskreis Aktion Netzwerk in Schwäbisch Gmünd zu inklusiven Begegnungen und Aktionen auf den Johannisplatz eingeladen. Der Schirmherr der Veranstaltung, OB Richard Arnold, sagte in seinen Eröffnungsworten: "Das Einzigartige gibt die Vielfalt." Die große Menschenmenge auf dem Platz - Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderungen - illustrierte diesen Satz eindrucksvoll und machte deutlich, dass diese Veranstaltung ganz im Zeichen der Begegnung stand. Auf dem Johannisplatz erlebten die Besucherinnen und Besucher eine gelungene Mischung aus Information und Unterhaltung. Das Inklusionsmobil der landesweiten Öffentlichkeitskampagne DUICHWIR Alle inklusive. diente als Informationsplattform und Begegnungsstätte, wo die Mitarbeiter des Arbeitskreises Infomaterial verteilten, Fragen beantworteten und für Gespräche zur Verfügung standen.
Rolf Töter von der Martinusschule moderierte ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Unter anderem kamen Kinder aus der Martinus-, Römer-, Uhland- und Friedensschule sowie vom Landesgymnasium, die Tanz, Musik und einen Sketch auf die Bühne brachten. Auch die Kooperationspartner der Lebenshilfe, das Tanzstudio Let's Dance aus Spraitbach, die Tanzschule Knoll und die Klosterbergschule waren an den Darbietungen beteiligt. Mitten auf dem Johannisplatz ragte ein fleißig genutzter Kletterturm auf, im Prediger-Refektorium war ein Dunkelcafé eingerichtet - und auch kulinarische Genüsse wurden geboten. Alle Anwesenden haben zwei unterhaltsame und informative Stunden intensiv wahrgenommen und die Aufforderung des Oberbürgermeisters "Genießt den Gleichstellungstag!" mit strahlenden Gesichtern in die Tat umgesetzt.

Foto des Inklusionscafe am Rathausplatz
Inklusionscafé am Rathausplatz
Bild: Teresa Roth
Foto des Inklusionscafé am Rathausplatz
Inklusionscafé am Rathausplatz
Bild: Teresa Roth

05. Mai 2015

Dußlingen
#begegnet_in Dußlingen - Inklusionscafé auf dem Rathausplatz

Am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, lud die St. Gallus-Hilfe für behinderte Menschen gGmbH zum Café Inklusion auf dem Rathausplatz in Dußlingen ein. Sie verfolgte mit der Veranstaltung das Ziel, in zwangloser Atmosphäre Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen, damit diese sich näher kennenlernen und Unsicherheiten im Umgang miteinander verlieren.
Trotz der kühlen Temperaturen und des regnerischen Wetters hatte das Café Inklusion vor der BÜCHEREI MEDIOTHEK in Dußlingen wieder großen Zulauf.
Rund 150 Gäste, Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen rückten im Laufe des Nachmittags die Tische und Stühle zu einer großen Tafel zusammen. Die Besucherinnen und Besucher kamen in gemütlicher Straßencaféatmosphäre, bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, miteinander ins Gespräch und verbrachten vergnügliche Stunden.

Inklusives Frühlingskonzert in Mosbach
Inklusives Frühlingskonzert in Mosbach
Bild: Stadt Mosbach

06. Mai 2015

Mosbach
Inklusives Frühlingskonzert des Stadtseniorenrates Mosbach

Bereits zum zehnten Mal hatte der Stadtseniorenrat am 6. Mai zu seinem inklusiven Frühlingskonzert unter dem Motto "Senioren begrüßen den Frühling" eingeladen. Oberbürgermeister Michael Jann begrüßte die zahlreichen Gäste in der Alten Mälzerei. Nach der Eröffnung durch die Sprecherin des Stadtseniorenrates, Edith Küpper, begann die Veranstaltung mit dem gemeinsamen Singen von "Der Mai ist gekommen". Auf dem Programm standen neben den musikalischen Beiträgen des Kreisseniorenrat-Chores und des Seniorensalonorchesters Buchen auch Auftritte der Kinderturngruppe der Spielvereinigung Neckarelz und des Tanzpaares Bender vom Tanzsportzentrum Mosbach. Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt des Ensembles von "Dein Theater" aus Stuttgart. Als Moderator führte Stadtseniorenrat Christian Tamme durch das Programm. Die barrierefreie Ausrichtung des Konzerts ermöglichte zahlreichen Menschen mit Behinderungen, u. a. einer Seniorengruppe der Johannes-Diakonie Mosbach und Bewohnerinnen und Bewohnern der örtlichen Pflegeheime, eine uneingeschränkte Teilnahme.

09. Mai 2015

Schriesheim
Infostand auf dem Wochenmarkt

Am 9. Mai hatte die AWO Rhein-Neckar im Rahmen der landesweiten Inklusionskampagne "DUICHWIR Alle inklusive." auf dem Schriesheimer Wochenmarkt einen Infostand aufgebaut. Ziel dieser Aktion war es, die Bürgerinnen und Bürger für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren, umfassend zu informieren und Fragen zu beantworten. Die Organisatorin Idil Reineke, Inklusionslotsin der AWO Rhein-Neckar, wurde hierbei tatkräftig unterstützt: Ihre Kolleginnen, eine Bewohnerin des "Wohnprojektes am Schillerplatz" sowie der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Schriesheim , Rainer Dellbrügge, und sein Vorstandskollege Peter Sommer waren vor Ort, verteilten Informationsmaterial und standen für Gespräche zur Verfügung. Frau Reineke und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter freuten sich sehr über das rege Interesse der Bevölkerung am Thema Inklusion und viele lebhafte Diskussionen - die Aktion war ein voller Erfolg. Zum Abschluss lockte eine Tombola. Die Veranstalter danken an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich dem Begegnungszentrum "mittendrin" der Evangelischen Kirchengemeinde und dem Minigolfclub Schriesheim, die die Gutscheine für diese Tombola gestiftet hatten.

Aktionstag: Carpe Vitam – nutze das Leben!
Aktionstag: Carpe Vitam – nutze das Leben!
Bild: Karin Hoyer
Aktionstag in Lauchringen: Inklusionsmobil
Aktionstag in Lauchringen: Inklusionsmobil
Bild: Karin Hoyer

10. Mai 2015

Lauchringen
Aktionstag des Familienzentrums Hochrhein

Carpe Vitam - nutze das Leben! - unter diesem Motto feierten zahlreiche Besucher den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Martin Kistler.
Den Auftakt bildete bei strahlendem Frühlingswetter ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Marktplatz. Landrat Kistler betonte in seinem Grußwort: "Ziel ist es, das Leben in der Gemeinschaft gemeinsam zu gestalten." Bürgermeister Thomas Schäuble fügte hinzu: "Das Fest wird zu einem Erfolg, wenn es auf die Resonanz der Bevölkerung stößt". Und das tat es! Auf der Bühne wurde nach dem Gottesdienst ein breites Unterhaltungsprogramm geboten. Zwischen den Vorführungen konnten sich die Besucher an den verschiedenen Ständen der Wohlfahrtsorganisationen, Selbsthilfegruppen und Fördervereinen sowie an Handwerksständen informieren.
Im Zentrum des Geschehens hatte das Inklusionsmobil der landesweiten Kampagne "DUICHWIR Alle inklusive" seinen Platz und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an - besonders das Glücksrad war heiß begehrt. Außerdem wurden viele Mitmach-Aktionen wie Hallen-Rollstuhltennis, Boccia, Mundmalen, Rollstuhl-Parcours und eine Kinder-Turnwelt angeboten. Die kleinen Besucher hatten viel Spaß beim Kinderschminken und mit vielen Muttertags-Bastel-Angeboten. Ein breites internationales Angebot an Speisen und Getränken ließ auch das leibliche Wohl der Besucher nicht zu kurz kommen.
"Der Aktionstag war ein voller Erfolg", da waren sich alle Beteiligten einig.

13. Mai 2015

Bernstadt
Aktionstag Inklusion

Am 13. Mai hatte der Sozialverband VdK - Ortsverband Bernstadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in die Riedwiesenhalle zu einem Aktionstag Inklusion eingeladen. Ein besonderes Highlight war der interessante und informative Vortrag des Landesbehindertenbeauftragten Gerd Weimer über das novellierte Landesbehindertengleichstellungsgesetz. Gerd Weimer stellte fest, dass die Umsetzung des Inklusionsgedankens von allen Bürgerinnen und Bürgern viel Empathie erfordert und dass es die Kommunalpolitik ist, die den Schlüssel zur Inklusion in der Hand hat. Die kommunale Selbstverwaltung gibt Bürgermeistern und Stadträten viele Möglichkeiten zur Umsetzung der Gesetze, wobei immer Menschen mit Behinderungen als Experten in eigener Sache in die Entscheidungsfindung einbezogen werden müssen. Eines der angestrebten Ziele ist die Erreichung einer weitgehenden Barrierefreiheit bis zum Jahr 2030. Der Aktionsplan zur Umsetzung des Gesetzes soll, wie Gerd Weimer erläuterte, noch vor der Sommerpause von der Landesregierung Baden-Württemberg beschlossen werden.

Die Vorsitzende des Ortsverbandes Bernstadt des Sozialverbandes VdK Baden-Württemberg, Angela Rubens, berichtete über die Aktivitäten des Verbandes. Das erklärte Ziel des VdK ist es, durch Veranstaltungen und vielfältige Informationen den Bürgerinnen und Bürgern und den Kommunen die Bedeutung der Vielfalt im gesellschaftlichen Leben verständlich zu machen - zur Bereicherung des Miteinanders. In besonderem Maße gilt es, die Barrieren in den Köpfen zu beseitigen, damit alle Menschen und besonders Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte, selbstbestimmte Teilhabe in allen Bereichen des Lebens haben. Dies gilt besonders in den Bereichen Wohnen, Lernen, Arbeiten, Freizeit sowie Beteiligung und Einbeziehung am politischen Leben vor Ort. Ebenso wie der Landesbehindertenbeauftragte betonte Frau Rubens, dass Menschen mit Behinderungen als Experten in eigener Sache bei kommunalen Planungen und Entscheidungen voll mit einbezogen werden müssen.

Im Anschluss an die Vorträge entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die angesprochenen Themen. Gerd Weimer und Angela Rubens bedankten sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das gezeigte Interesse und luden herzlich zum nächsten Aktionstag Inklusion am 27. Juni in der Riedwiesenhalle ein.

Infostand auf dem Wochenmarkt
Infostand auf dem Wochenmarkt
Bild: Rosa Burgmaier

13. Mai 2015

Meckenbeuren
Infostand Inklusion auf dem Wochenmarkt

Bereits zum fünften Mal organisierten die Heimbeiräte der St. Gallus-Hilfe und die Werkstatträte der Liebenauer Arbeitswelten eine Aktion im Rahmen des 5. Mai, dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Am 13. Mai 2015 machten die Räte den Wochenmarkt in Meckenbeuren bei strahlendem Sonnenschein zu einem inklusiven Ort der Begegnung - unter dem Motto "Keine Teilhabe ohne Mobilität". Sie berichteten den zahlreichen Standbesuchern von ihren Erfahrungen und hatten auch mit Bürgermeister Andreas Schmid einen lebhaften Gedankenaustausch. Passend zum diesjährigen Motto begleitete der Verein BürgerMobil Meckenbeuren den Aktionstag und stellte den ehrenamtlichen Fahrdienst "emma" vor, der auch die Mobilität von Menschen mit Behinderung in Meckenbeuren verbessern soll. Die Aktion, die in diesem Jahr im Rahmen der landesweiten Öffentlichkeitskampagne "DUICHWIR. Alle inklusive." des Sozialministeriums Baden-Württemberg stattfand, war für alle Beteiligten ein voller Erfolg!

Inklusives Frühstück in Mosbach
Inklusives Frühstück in Mosbach
Bild: Benjamin Dörsam
Inklusives Frühstück in Mosbach
Inklusives Frühstück in Mosbach
Bild: Benjamin Dörsam

13. Juni 2015

Mosbach
Inklusives Frühstück

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Jugendgemeinderat Mosbach gemeinsam mit Jugendlichen der Johannes-Diakonie Mosbach am 13. Juni wieder ein gemeinsames Frühstück für Menschen mit und ohne Behinderungen im Rathaussaal. Das Motto lautete diesmal "breakfast all inclusive" - angelehnt an die Öffentlichkeitskampagne "DUICHWIR Alle inklusive." des Landes Baden-Württemberg. Bereits zum fünften Mal bereiteten die Jugendlichen mit und ohne Behinderung die Veranstaltung gemeinsam vor. Das reichhaltige Angebot bot alles, was das Herz begehrt - Kaffee, Tee, Obstsalat, Croissants und Brötchen mit allerlei Belag. Mehr als 70 Gäste nutzten die Gelegenheit, "reinzuschnuppern" und griffen gerne am Buffet zu. In entspannter Atmosphäre kamen die Besucherinnen und Besucher mit den Jugendlichen ins Gespräch. Die "Band of Mountain School" der Johannes-Diakonie unter Leitung von Roswitha Warin sorgte mit zahlreichen Songs für gute Laune.

27. Juni 2015

Bernstadt
Aktionstag „In Bernstadt auf dem Weg in die Inklusion“

Eine erfreulich große Zahl von Besucherinnen und Besuchern folgte der Einladung zum Aktionstag in der Riedwiesenhalle, der im Rahmen der landesweiten Öffentlichkeitskampagne „DUICHWIR Alle inklusive.“ vom Sozialverband VdK Baden-Württemberg, Ortsverband Bernstadt, ausgerichtet wurde. Unter dem Motto „Vielfalt (er)leben – Barrieren beseitigen“ erwarteten sie interessante Begegnungen mit Menschen mit und ohne Behinderungen, Akteuren aus verschiedenen Selbsthilfegruppen und eine Fülle von Informationen zum Thema Inklusion.

Die Eröffnung wurde musikalisch umrahmt von der inklusiven Musikgruppe ‚Gemeinsam leben – gemeinsam lernen‘ aus Göppingen, die gleich die Herzen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer  durch ihre fröhliche, unbeschwerte Art für sich gewann und alle Menschen mit einbezog. Angela Rubens, Vorsitzende des VdK Ortsverbandes Bernstadt, stellte die vielen Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen und Institute vor, mit denen sie seit über 10 Jahren gut zusammenarbeitet und viele inklusive Veranstaltungen durchgeführt hat und bedankte sich für ihre Mitwirkung. In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Oliver Sühring, er sei überwältigt von der dargebotenen Vielfalt und ganz besonders von der guten inklusiven Atmosphäre mit allen Akteuren und Gästen. Für gehörlose Besucherinnen und Besucher wurden die Begrüßung, die Grußworte und die Einführung zum Aktionstag von Gebärdendolmetschern in die Gebärdensprache umgesetzt.

In den sehr lebendigen und informativen Kurzvorträgen über die Bedeutung der “Leichten Sprache“, „Die Umsetzung des neuen Schulrechts“, „Aus der Arbeit des Förderkreises für intensiv-pflegebedürftige Kinder“, „Rheuma- und jetzt?“ und zuletzt über die „Palliative Geriatrie“ erhielten alle Anwesenden wichtige Informationen. Broschüren und weiteres Informationsmaterial waren zum Mitnehmen ausgelegt. Diverse Hilfsmittel, die Menschen mit Behinderungen den Alltag erleichtern, wurden vorgestellt und erläutert.

Im Foyer konnte man sich die ausdrucksvolle Bilderausstellung „Vielfalt entdecken“ der Evang. Kindertagesstätte und der Grundschule Bernstadt ansehen. 

Großen Zulauf hatten Selbsterfahrungsangebote wie das Erlebnis mit dem Alters- und Bewegungssimulationsanzug oder mit Brillen, die Sehbehinderungen simulieren – eine hautnahe Erfahrung, die oft mehr als Worte dazu beiträgt, Verständnis und Respekt gegenüber Menschen mit Behinderungen zu fördern.

Wer vom Zuhören, Gesprächen und vielen Informationen durstig und hungrig wurde, konnte sich mit Getränken, Kaffee und leckeren Kuchen und Waffeln und später mit Steaks und Grillwürsten stärken.

Dieser Aktionstag war ein voller Erfolg, ebenso wie die seit Februar 2015 vorausgegangenen Vortragsveranstaltungen, bei denen die Vorsitzende des VdK Ortsverbandes, Angela Rubens, über die Themen Inklusion, UN-Behindertenrechtskonvention und Sensibilisierung im Umgang mit Menschen mit Behinderungen und deren Bedürfnissen informierte. Sie rief dazu auf, das Klischeedenken und die Vorurteile, die noch in den Köpfen sind, zu beseitigen und Empathie für die von Behinderungen betroffenen Mitmenschen zu entwickeln, damit sie trotz ihrer Behinderungen ein erfülltes Leben in der Gesellschaft führen können.

Tag der Offenen Türen
Tag der Offenen Türen
Bild: Wolfgang Hübner
Tag der Offenen Türen
Tag der Offenen Türen
Bild: Wolfgang Hübner

28. Juni 2015

Ditzingen
Tag der Offenen Türen in der Leonberger Str. 11-13

Am 28. Juni 2015 haben Mitarbeiter und Bewohner des Hauses Kastanienhof (Leonbergerstr. 13) mit allen Nutzern der Leonbergerstr. 11 (Familienentlastender Dienst, Miteinander-Füreinander, Tagesstätte Psychosoziales Netzwerk und Zwergenstüble) gemeinsam einen Tag der Offenen Türen organisiert. Das Motto des Tages war: "Gemeinsam sind wir stark".
Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Konstanzer Kirche eröffnete Oberbürgermeister Michael Makurath das Fest mit einem Grußwort. Er freute sich sehr über das gute und vielseitige inklusive Miteinander und die große Nachfrage nach den Angeboten der beiden Häuser. Alle Besucherinnen und Besucher, ob mit oder ohne Behinderungen, die dann im Garten unter der Kastanie von Leo 11 und 13 saßen, konnten den Tag in vollen Zügen genießen: buntes Treiben von Groß & Klein, leckeres Weißwurstfrühstück, selbstgebackene Kuchen, frisches Popcorn, flotte Rhythmen, Tombolapreise u. v. m. bescherten allen unvergessliche Stunden. Mit Kinderschminken, kreativen Seifenblasen und einer Farbschleuder war auch bei den kleinen Gästen für jede Menge Spaß und Unterhaltung gesorgt. Unterstützung gab's vom Jugendtreff "2-gether" der das Weißwurstfrühstück übernommen hat und von der TSA Combo, die musikalisch die tolle Stimmung unter der Kastanie abgerundet hat.
Die Organisatorinnen und Organisatoren bedanken sich ganz herzlich bei allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben.

Sommerfest in Dußlingen
Sommerfest in Dußlingen
Bild: Susanne Huth
Sommerfest in Dußlingen
Sommerfest in Dußlingen
Bild: Susanne Huth

04. Juli 2015

Dußlingen
Neubürgerfest mit Inklusionsmobil

Am Samstag, dem 4. Juli, machte das Inklusionsmobil der vom Sozialministerium Baden-Württemberg initiierten landesweiten Öffentlichkeitskampagne "DUICHWIR Alle inklusive." Station auf dem Dußlinger Rathausplatz. Im Rahmen des Neubürgerfestes, an dem sich viele örtliche Vereine vorstellten, bot das Inklusionsmobil Informationen rund um das Thema Inklusion. Schöne Preise gab es beim Glücksraddrehen zu gewinnen und ein lebendiges "Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiel" sorgte für zusätzliches Vergnügen. Erfrischende, bunte Melonenbecher waren eine leckere Zugabe. Zu Gast waren der Kreisbehindertenbeauftragte Willi Rudolf sowie Silke Hornung von der Gemeindeverwaltung, die für Fragen und Anregungen rund um das Thema Inklusion immer ein offenes Ohr haben. Es war ein buntes Fest der Begegnung für Groß und Klein, Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung - für alle wurde etwas geboten und die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher erlebten einen unvergesslichen Tag.

17. Juli 2015

Eröffnung Mediathek Ansprache Mosbach
Eröffnung Mediathek Ansprache Mosbach
Bild: Stadt Mosbach
Tag der offenen Tür Mediathek
Tag der offenen Tür Mediathek
Bild: Stadt Mosbach

Mosbach 
Eröffnung der barrierefreien Mediathek

Zur feierlichen Einweihung der neuen Mediathek am 17. Juli begrüßte Oberbürgermeister Michael Jann zahlreiche Gäste, darunter die Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, den Landtagsabgeordneten Georg Nelius sowie einige Bürgermeister der umliegenden Gemeinden. In den neuen, barrierefreien Räumen im Quartier an der Bachmühle finden 40.000 Bücher und andere Medien auf 1.000 qm Platz. Neben den „normalen“ Medien stehen auch viele Medien für Menschen mit Einschränkungen zur Ausleihe bereit. Das Angebot reicht von Büchern in Großdruck, Hörbüchern als CD und MP3 (auch DAISY-Hörbücher mit Navigationssystem für Menschen mit Sehbehinderungen), E-Audio-Dateien und E-Books über Filme auf DVD mit Tonspur bis hin zu Filmen mit Untertiteln in verschiedenen Sprachen für Menschen mit Hörbehinderungen.

Durch eine Spende des Mosbacher dm-Marktes kann das Angebot an behindertengerechten Medien noch ausgebaut werden.

Als Ort der Kommunikation und Begegnung bietet die moderne Mediathek Nutzerinnen und Nutzern eine helle und großzügige Atmosphäre, ein Lesecafé und eine Leselounge sowie eine barrierefreie Toilette.

Zahlreiche Gäste demonstrierten beim „Tag der offenen Tür“ am 25. Juli 2015 das große Interesse der Bevölkerung an der neuen Einrichtung. 

24. Juli 2015

Ehningen
„Handicap macht Schule“

Am 24.07.2015 nahmen 21 Viertklässler der 4a der Friedrich-Kammerer-Schule in der Schalkwiesen-Sporthalle in Ehningen an einem Sportunterricht der besonderen Art teil. Sie erlebten hautnah, welch große Herausforderung es ist, Sport zu treiben, wenn man blind ist oder im Rollstuhl sitzt. Unter fachkundiger Anleitung von Benjamin Zoll, der bereits die Nationalmannschaft im Blindenfußball trainiert hat, spielten sie Rollstuhlbasketball und bestritten mit abgeklebten Skibrillen ein Fußballspiel. Eine praktische Erfahrung, die gleich in mehrfacher Hinsicht wichtig und entwicklungsfördernd für diese jungen Menschen war. 

Nachdem Benjamin Zoll erklärt hatte, wie man einen Sportrollstuhl richtig anschiebt, wollten alle sofort losrollen – und stellten fest, dass das gar nicht so einfach ist, wie sie gedacht hatten. Auch die Erfahrung, nicht sehen zu können, beim Fußballspiel in der Verständigung mit den Mitspielern und beim Führen des Balles rein auf akustische Signale angewiesen zu sein, wurde zur echten Herausforderung. In diesem speziellen Sportunterricht haben sicherlich alle teilnehmenden Kinder erkannt, was für großartige Leistungen Menschen mit Behinderungen auf dem Spielfeld erbringen.

Das Projekt „Handicap macht Schule“ wurde von der Sportregion Stuttgart und dem Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (WBRS) auf die Beine gestellt. Es wurde bereits mit dem Förderpreis des Forums Region Stuttgart ausgezeichnet. Ehningen war die letzte Station der zweiten Staffel dieses Projektes. 

Die Viertklässler sind in einem Alter, in dem man noch vorurteilsfrei auf Menschen mit Behinderungen zugeht und keine Angst vor Neuem und Ungewohntem hat. Und man kann gar nicht früh genug damit anfangen, den Inklusionsgedanken in den Köpfen der Menschen zu verankern. Christoph Nau, Rektor der Friedrich-Kammerer-Schule in Ehningen, ist von diesem Projekt begeistert: „Mir gefällt bei dem Projekt besonders, dass die Schüler den Perspektivwechsel von nichtbehindert zu behindert am eigenen Leib erfahren. Gefördert werden dadurch soziale Kompetenz und Empathiefähigkeit, die entscheidende Faktoren für ein erfolgreiches Lernen sind.“

Das Projekt war ein „Renner“, und Gunter H. Fahrion, stellvertretender Vorsitzender der SportRegion Stuttgart, setzt sich aktiv dafür ein, dieses Projekt weiterzuführen. Karl Weinmann, der Präsident des Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes, hat sogar noch größere Ziele. Er befürwortet die Ausweitung von „Handicap macht Schule“ zu einem Landesprojekt.

27./28. Juli 2015

Inklusionsprojekt Gerlingen Abschlussgruppe
Inklusionsprojekt Gerlingen Abschlussgruppe
Bild: Joachim Rögner
Inklusionsprojekt Gerlingen Kreativwerkstatt
Inklusionsprojekt Gerlingen Kreativwerkstatt
Bild: Joachim Rögner

Gerlingen
Inklusionsprojekt "Gemeinsames Gestalten und Spielen"

Am 27. und 28. Juli kamen Schüler der Realschule am Brückentor und Beschäftigte des KreativWerks Atrio aus Leonberg zum ersten Mal zusammen. Ihr gemeinsames Ziel war es, ein Wurfspiel aus Holz, das Boccia der Wikinger genannt wird, künstlerisch zu gestalten und im Rahmen eines kleinen Turniers in gemischten Teams zu spielen.
Die Ausgestaltung der Idee und des Events wurde durch eine Projektgruppe von Nachwuchsführungskräften der Robert Bosch GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadt Gerlingen, Lehrkräften der Realschule am Brückentor sowie dem KreativWerk in Leonberg organisiert und koordiniert.

Am Morgen des 27. Juli kamen acht Schüler und eine Lehrerin der Realschule, die vor den Sommerferien eine Arbeitsgruppe für die Projekttage gebildet haben, ins KreativWerk nach Leonberg, um mit den Beschäftigten mit Behinderung die künstlerische Gestaltung der Holzteile vorzunehmen. Schon bei der Begrüßungs- und Vorstellungsrunde und während des gemeinsamen Frühstücks gab es zwischen den Schülern und den Beschäftigten des KreativWerks keinerlei Berührungsängste. Es bildeten sich sehr schnell Teams aus beiden Gruppen und die Holzfiguren wurden mit großem Eifer bemalt. Am Ende des ersten Tages waren so drei wunderschöne Spielsets gestaltet worden, die für den Praxiseinsatz bereitstanden. Am nächsten Morgen kamen die Beschäftigten aus Leonberg nach Gerlingen, um auf einer Spielwiese neben der Realschule ein gemeinsames Turnier des Boccias der Wikinger zu spielen. In lockerer Atmosphäre und mit kulinarischer Begleitung hatten die Teams sehr viel Spaß an dem Spiel und es wurden auch nach der Siegerehrung noch einige Partien gespielt.
Für alle Beteiligten und Organisatoren waren diese beiden Tage eine Bereicherung, da im offenen Umgang miteinander das Verständnis füreinander geschaffen wurde. Die Schüler waren sehr von der Lebensfreude und der Unbeschwertheit der Menschen mit Behinderung beeindruckt und die Beschäftigten des KreativWerks konnten an der jugendlichen Dynamik der Realschüler teilhaben. Beide Tage waren ein voller Erfolg mit vielen freudigen Erlebnissen! Vielen Dank dafür an alle Beteiligten!

3. bis 21. August 2015

Kinderfreizeit Mosbach
Kinderfreizeit Mosbach
Pizzabacken
Bild: Stadt Mosbach
Kinderfreizeit Mosbach
Kinderfreizeit Mosbach
Rollerfahren
Bild: Stadt Mosbach

Mosbach
Inklusive Kinderfreizeit der Stadt Mosbach „Detektive - Auf Spurensuche in Reichenbuch“ 

Bei der städtischen Kinderfreizeit, die vom 3. bis 21. August 2015 in der Grundschule in Mosbach-Reichenbuch stattfand, gingen 60 Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren als „Detektive“ auf Spurensuche. Anlässlich der Öffentlichkeitskampagne Inklusion des Landes Baden-Württemberg standen dieses Jahr auch wieder Plätze für Kinder mit einer Behinderung zur Verfügung. Drei Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf konnten aufgrund einer Spende an der inklusiv ausgerichteten Freizeit teilnehmen. 

Entsprechend dem Motto wurden Spiele und Aktionen angeboten, darunter auch eine Geocaching-Spurensuche. Aufgrund der großen Hitze in den ersten beiden Wochen gab es zahlreiche Wasserspiel. Als weiteres Highlight gab es eine Pizzaaktion, bei der sich jedes Kind seine eigene Pizza belegen und in einem großen Ofen backen konnte. 

Ein großes Sommerfest mit buntem Programm krönte dann am letzten Nachmittag die dreiwöchige Kinderfreizeit. Am Ende des Festes sangen alle zusammen den selbst gereimten Kinderfreizeitsong. Wie gut das Ferienprogramm bei den Kindern ankam, zeigten einige geflossene Abschiedstränen. Die gemeinsame Teilhabe war für alle Kinder eine Bereicherung. 

22. September 2015

Thema des Veranstaltungsabends
Thema des Veranstaltungsabends
Bild: Stadt Tettnang
Reger Austausch in der barrierefreien Stadtbücherei Tettnang
Reger Austausch in der barrierefreien Stadtbücherei Tettnang
Bild: Stadt Tettnang
Jörg Munk, Geschäftsführer der St. Gallus-Hilfe
Jörg Munk, Geschäftsführer der St. Gallus-Hilfe
Bild: Stadt Tettnang

Tettnang
Veranstaltungsabend „Arbeit macht das Leben bunt in Tettnang“ 

Beim dritten Veranstaltungsabend des Kooperationsprojektes „Gemeinsam sind wir bunt in Tettnang“ drehte sich alles um das Thema Inklusion und Arbeit. Zahlreiche Besucher kamen wieder in die barrierefreie Stadtbücherei in Tettnang, um sich über Inklusion im Arbeitsleben zu informieren und anregende Gespräche zu führen. 

„Arbeit ist nicht alles, aber ohne Arbeit ist alles andere nichts“, brachte es Jörg Munk, Geschäftsführer der St. Gallus-Hilfe, in seinen EInführungsworten auf den Punkt. Arbeit bedeutet besonders auch für Menschen mit Behinderungen, den Tag zu gestalten, Geld zu verdienen, soziale Kontakte zu knüpfen und zu zeigen, was sie können. 

In mehreren Impulsvorträgen wurde den Zuhörerinnen und Zuhörern verdeutlicht, wie vielfältig die Arbeitswelt von Menschen mit Behinderung sein kann. Arbeitgeber erhielten vielfältige Anregungen, wie sie Menschen mit Behinderungen in ihrem Arbeitsleben unterstützen können. Zahlreiche Beispiele zeigten, dass und wie echte Inklusion im Arbeitsleben gelingen kann. Im Anschluss an die Impulsvorträge gab es einen regen Austausch zwischen den Expertinnen und Experten und interessierten Besucherinnen und Besuchern, bei dem Fragen, Anregungen und Vorschläge gesammelt wurden. Diese werden gemeinsam mit den anderen Ergebnissen des Projektes im kommenden Frühjahr im Gemeinderat vorgestellt werden. Ein gelungener Abend mit buntem Publikum!

Der vierte Veranstaltungsabend findet am 17. November 2015 um 19 Uhr zum Thema „Inklusion & Gesundheit“ wieder in der Stadtbücherei Tettnang statt. Alle sind herzlich eingeladen!

Das Projekt „Gemeinsam sind wir bunt in Tettnang“ der St. Gallus-Hilfe, der Diakonie Pfingstweid und der Stadt Tettnang ist eingebunden in die landesweite Öffentlichkeitskampagne "DUICHWIR – Alle inklusive." und die Initiative „Gemeinsam sind wir bunt“ des Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg.

30.09./01.10.2015

3. Unified Fußballcup Hoffenheim
3. Unified Fußballcup Hoffenheim
Bild: Kristian Baumgärtner
3. Unified Fußballcup Hoffenheim
3. Unified Fußballcup Hoffenheim
Bild: Kristian Baumgärtner

Hoffenheim
3. Unified Fußballcup

Der 3. Unified Fußballcup in Hoffenheim war ein voller Erfolg – und eine grandiose Werbung für den inklusiven Fußballsport. 

„Fußball ist unser Leben! Fußball ist unsere Welt!“, erschallte es aus den Kehlen von 265 Fußballern mit und ohne Behinderung, als am Donnerstag, dem 01.10. um 14:00 Uhr die Siegerehrung des 3. Unified Fußball Cups im sonnenüberfluteten Dietmar-Hopp- Stadion über die Bühne ging.

Zwei Tage lang hatten die Teams auf vier Plätzen hart, aber stets fair gekämpft. Zum zweiten Mal fungierte die TSG 1899 Hoffenheim als Ausrichter dieser Special Olympics- Veranstaltung. In Kooperation mit Anpfiff ins Leben und BISON (Baden-Württemberg Inkludiert Sportler Ohne Norm) wurden diese beiden Fußballtage zur größten inklusiven Fußballveranstaltung im süddeutschen Raum. 

In monatelanger Vorbereitung hatten die Organisatoren einTurnier auf die Beine gestellt, das seinesgleichen sucht. Nachdem am 30.09. in Qualifikationsspielen die Finalgegner der vier Gruppen ausgespielt wurden, kam es am Schlusstag zu heiß umkämpften Spielen, welche häufig erst in den Schlusssekunden entschieden wurden.

Die Mischung an diesen beiden Fußballtagen hätte nicht bunter sein können. Da kämpften junge 12– 14-jährige Schüler gegen ältere. Die Fußballer mit und ohne Behinderungen ergänzten sich prächtig und bildeten tolle Teams. Ein jeder gab sein Bestes, sodass am Ende nur strahlende Gesichter zu sehen waren.

Ein besonders herausragendes Merkmal dieser Fußballtage war zum wiederholten Male die einzigartige Atmosphäre. Auch wenn man auf dem Platz um jeden Zentimeter kämpfte, gab es nie Streitigkeiten oder Unstimmigkeiten. Das Motto „Sport verbindet“ wurde an diesen Hoffenheimer Tagen vorbildlich in die Tat umgesetzt. Und der positive Einfluss des inklusiven Sports auf das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität der Teilnehmer mit Behinderungen war während der Spiele und beim Blick in die strahlenden Gesichter bei der Siegerehrung deutlich wahrzunehmen.

Dazu beigetragen haben auch die vielen Helfer, die zu jeder Zeit zur Stelle waren und denen unser herzlicher Dank gilt. So war die Albert-Schweitzer-Schule unter der Leitung von Ronja Baumgärtner für die gesamte Verpflegung zuständig. Die Max-Weber-Schule sorgte für die Teampaten. Der 3. Unified Fußball-Cup war eingebunden in die Öffentlichkeitskampagne des Landes Baden-Württemberg: DUICHWIR Alle Inklusive.

„Fußball ist unser Leben! Fußball ist unsere Welt!“ Der Fußballsport ist und bleibt auch für Menschen mit Behinderung die Sportart Nummer 1. Wer an diesen beiden Tagen in Hoffenheim dabei war, der konnte sich nur wünschen, dass dieser Sport eine umfassende Förderung erfährt, damit auch Menschen mit Behinderung der Weg in die Sportvereine vor Ort ermöglicht wird. Für viele ist dies aber noch ein langer Weg.

31.10. bis 08.11.2015

Plakat Woche der Gebärdensprache
Plakat Woche der Gebärdensprache
Bild: Stadt Heidelberg
Inszenierung des Theaters HandStands
Inszenierung des Theaters HandStands
Bild: Stadt Heidelberg

Heidelberg
Woche der Gebärdensprache

Vom 31. Oktober bis 8. November 2015 konnten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in Heidelberg hautnah erleben, dass Kommunikation auch ohne Worte wunderbar gelingen kann. Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg e. V. lud im Rahmen der landesweiten Inklusionskampagne DUICHWIR Alle inklusive. zur „Woche der Gebärdensprache“ ein. Dieses Angebot richtete sich nicht nur an Nutzer der Gebärdensprache, sondern ganz besonders auch an die Menschen, die bisher noch nicht mit dem Thema Hörbehinderungen in Kontakt gekommen waren. 

Die Kommunikation ohne Worte mit Hilfe der Gebärdensprache wurde bei zahlreichen Veranstaltungen eindrucksvoll präsentiert. In einem ökumenischen Gottesdienst wurde mit den Händen gesungen. Die Geschichte der Stadt Heidelberg wurde bei einer Stadtführung in Gebärdensprache in aller Stille erkundet und es wurden Führungen durch das Heidelberger Schloss und die Sammlung Prinzhorn mit Begleitung durch Gebärdensprach-Dolmetscherinnen angeboten. Für Kinofreunde stand der Film „Stille Angst“ in Gebärdensprache mit Untertiteln auf dem Programm – ein Spielfilm, der von Gehörlosen für Gehörlose gedreht wurde und der mit wahren Geschichten authentische Einblicke ermöglicht. Kunstliebhaber konnten sich in einer Kunstausstellung inspirieren lassen: Die beiden gehörlosen Künstler Rudolf Werner und Pia Becker präsentierten und erläuterten ihre Werke. Theaterfreunde ließen sich von einer farbenfrohen und temperamentvollen Inszenierung des Theaters HandStands frei nach Aristophanes „Lysistrata“ begeistern.

Das Herzstück der Woche der Gebärdensprache war die Vortragsveranstaltung mit Podiumsdiskussion am 7. November 2015 in der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, die die Situation von Menschen mit Hörbehinderung im Bildungswesen in den Mittelpunkt rückte.

In der Hörgeschädigtenpädagogik der PH beschreiten Prof. Dr. Johannes Hennies und seine Kollegen derzeit vielversprechende neue und konstruktive Wege.

Mitwirkende und Gäste hatten viel Spaß und Freude an diesen Veranstaltungen, auf denen getreu dem Motto „Gebärdensprache verbindet“ Brücken gebaut wurden – zwischen den Sprachen und zwischen den Menschen. Die Woche der Gebärdensprache war ein voller Erfolg und ein vielversprechender Schritt auf dem Weg in eine inklusive Gesellschaft. Der Landesverband bedankt sich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Unterstützern und Förderern, die durch ihre Mithilfe diese erlebnisreiche Woche ermöglicht haben.